LaTeX

LaTeX vs. InDesign und Co.

15. Dezember 2011 // 5 Comments

Kommentare sind so ungefähr das Lästigste, was mir seit langem untergekommen ist! Da kommt man ständig auf Ideen, was man noch so alles schreiben und behandeln und ausprobieren und und und könnte. Meine ToDo-Liste ist durch die letzten ... mehr

PDFs fürs iPad und Co.

13. Dezember 2011 // 7 Comments

Ich habe zum ersten Mal den Auftrag, ein PDF zu setzen, das als digitale Datei, also als Pseudo-eBook, vertrieben werden soll. Bisher dachte ich, PDFs fürs Web auf LaTeX-Basis zu setzen, wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen, weil das ... mehr

Absätze manipulieren

10. März 2011 // 1 Comment

Um einen Absatz um wenige Zeilen länger oder kürzer zu gestalten, verwendet man \looseness=-1 (eine Zeile kürzer) \looseness=1 (eine Zeile länger). Leider funktioniert das zweite deutlich besser als das erste, wahrscheinlich weil LaTeX die Absätze im standardmäßig eingerichteten \fussy-Modus (Strenge Absatzeinhaltung) bereits engmöglichst setzt. Wenn man also nicht den Abstand der Buchstaben mit \letterspace to 0.9\naturalwidth{Text} verändern und damit eine Veränderung des Grauwerts der Seite riskieren möchte, ist man beim Kürzen ziemlich aufgeschmissen. Außerdem hat das Stauchen durch letterspace auch noch den Nachteil, dass es das entsprechende Paket \usepackage{microtype} benötigt, was ganz allgemein weitere Einstellungsoptionen zu Laufweiten mitbringt und so durch das bloße Einbinden das gesamte Dokument verschiebt. Will man sich diese Option also offenhalten, sollte man das Paket direkt bei Einrichten des Dokuments einbinden (vergleiche auch: Mikrotypografische Feinheiten).

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Silbentrennung und Umbrüche in LaTeX

14. Februar 2011 // 3 Comments

Während LaTeX das „Große und Ganze“ hervorragend meistert und im Bereich der Seitenumbrüche maximal alle 300 Seiten mal Mist baut, ist er bei den kleinen Sachen augenscheinlich öfter überfordert. Rein rechnerisch stimmt das natürlich nicht, denn logischerweise enthält ein Dokument mehr Zeilenumbrüche als Seitenumbrüche, und daher ist es logisch, dass wir pro Dokument vielleicht eine oder zwei schlecht umgebrochene Seiten finden, aber 20 schlecht umgebrochene Zeilen.

Dabei sind die Gründe für diese fehlerhaften Zeilenumbrüche sehr logisch und vorhersehbar. Es handelt sich dabei meistens um lange Fremdwörter, deren Trennmuster nicht den eingestellten Sprachen entsprechen oder sehr selten sind: lange Eigennamen, Namen oder Wörter die mit einem Slash (/) verbunden sind oder URLs.

Die Lösung für die Fremdwörter oder auch für lange Namen ist recht simpel:

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