Buch als digitales Medium

E-Büchereien

24. März 2012 // 0 Comments

Allerorten wird in letzter Zeit berichtet, dass die Verkaufszahlen bei den eBooks rasant zulegen, wenngleich eBooks einen verhältnismäßig geringen Anteil am gesamten Büchermarkt haben. Beim Ausleihen von eBooks scheint das allerdings ... mehr

PDFs fürs iPad und Co.

13. Dezember 2011 // 7 Comments

Ich habe zum ersten Mal den Auftrag, ein PDF zu setzen, das als digitale Datei, also als Pseudo-eBook, vertrieben werden soll. Bisher dachte ich, PDFs fürs Web auf LaTeX-Basis zu setzen, wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen, weil das ... mehr

Was kann ein eBook nicht?

28. November 2011 // 12 Comments

Die meisten eBook-Projekte scheitern in Verlagen daran, dass Hersteller, die in InDesign, QuarkXPress oder LaTeX denken, ihre Vorstellungen einfach nicht als eBook umgesetzt bekommen. Einerseits liegt das daran, dass Verlage – und da merkwürdigerweise vor allem die Hersteller – keine Vorstellung von eBooks haben. Wie ich schon vorletzte Woche in dem Artikel „Was kann ein eBook überhaupt?“ schrieb, sind eBooks nun mal keine Bücher! Aber ein weiterer Grund ist, dass eBooks wirklich grundlegende Elemente der Typographie und des Buchsatzes nicht beherrschen, was ein Armustzeugnis für eReader-Hersteller und eBook-Shops ist!

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Zusammengefasst

Die meisten eBook-Leser nehmen eBooks nicht für voll, weil sie unglaublich fehlerbehaftet sind und bereits von der Gestaltung her mit einem gedruckten Buch nicht mithalten können. Das liegt jedoch nicht an den Büchern selbst. Die meisten Verlage machen sich unglaublich viel Mühe mit ihren Werken. Es liegt einzig und allein daran, dass die eReader-Hersteller bzw. -entwickler falsche Prioritäten setzen. Statt eine solide Silbentrennung zu entwickeln, basteln sie an effekthascherischen Umblätteranimationen. Damit eBooks tatsächlich einen Absatz finden, müssen Verlage ihre Ansprüche bei den eReadern durchdrücken. Immerhin tun sie das bei den Druckereien auch. Continue reading

Was kann ein eBook überhaupt?

7. November 2011 // 1 Comment

Einfache Frage, komplexe Antwort. Ein eBook an sich kann extrem viel, aber es wird durch „Was ist sinnvoll?“ und „Was ist allgemein kompatibel?“ extrem beschnitten.

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Zusammengefasst

Das was das eBook am Ende wirklich kann ist wenig, aber um so peinlicher ist es, dass die Verlage das wenige nicht einmal beherrschen, geschweige den im vollen Umfang nutzen! Die Frage sollte also nicht sein, wie bringe ich den eBooks mehr bei, sondern wie optimiere ich meinen Inhalt auf die Verwendung als eBook! Continue reading

eriginals berlin

10. Oktober 2011 // 0 Comments

Die ersten type:area-produzierten eBooks sind auf dem Markt.

Seit zwei Monaten arbeiten wir mit eriginals berlin zusammen, und aus dieser mehr als fruchtbaren Verbindung sind mehrere tolle eBooks hervorgegangen.

Mit eriginals berlin präsentiert sich eine neue Art des Verlags, der von vornherein auf das neue Medium eBook setzt und Texte veröffentlicht, die für das Medium prädestiniert sind. Tolle Kurzgeschichten, die bei gedruckten Ausgaben sicher Jahre auf passende Anthologien hätten warten müssen, witzig-schlagfertige Tweetsammlungen und spannende Essays, eben all die kleinen Perlen, die bei klassischen Verlagen gerne untergehen, weil die Druckkosten höher wären als die erwarteten Einnahmen. Oder weil die Heftchen in den Buchläden zwischen den 700-Seiten-Romanen untergegangen wären. Das eBook macht es möglich, all diese Texte gut und günstig zu verlegen.

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Amazon untergräbt Reclam?

3. Juni 2011 // 1 Comment

Ja, manchmal habe ich Langeweile, und dann spiele ich z.B. mit der Sortierfunktion von Amazon, im Augenblick natürlich bevorzugt im Kindle-Shop, und was fällt dabei auf? Etwa 5.700 der inzwischen etwas mehr als 31.000 deutschen Bücher ... mehr

Rezensionsexemplare als eBook?

2. Juni 2011 // 0 Comments

Twitter hat uns gestern ein interessantes Projekt ins Haus geweht: Blogg dein Buch Eine Schaltzentrale zwischen Verlagen und Bloggern, um Rezensionen zu bekommen und Rezensionsexemplare von Büchern zu verteilen. Eine gute Idee, weil sich ... mehr

Armutszeugnis: WebKit-basierter Browser vs. MOBI-Anzeige

1. Juni 2011 // 0 Comments

Es geht mal wieder um den Kindle. Diesmal um einen Gedanken, auf den ich von alleine nie gekommen wäre, was auch dazu führte, dass ich den folgenden Artikel auch zuerst nicht begriffen habe: Kindle typography auf dirigibleflightcraft

Der Artikel erklärt zuerst das bereits bekannte Problem des nicht vollständigen Blocksatzes bei Kindle in der MOBI-Ansicht, also der Hauptfunktion des Geräts. Er hält auch fest, dass es keine Möglichkeit gibt, auf die eigentlich im HTML vorhandenen Funktionen zur Absatzgestaltung und Worttrennung zuzugreifen.

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Dadurch, dass der Kindle auf eine solche Seite nicht mit der verkrüppelten MOBI-Anzeige zugreift, sondern mit dem modernen WebKit-basierten Browser, hat der Autor hier die absolute Macht über sein Dokument, denn ihm steht nicht nur das vollständige HTML-Arsenal zur Verfügung, er kann auch CSS3 und JavaScript nutzen!

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GrabMyBooks

31. Mai 2011 // 0 Comments

Gerade drüber gestolpert: GrabMyBooks. Golem berichtet über ein Firefox-Plugin, das verschiedene Internetartikel ausliest und zu ePUB zusammenfasst, die dann auf einen eReader übertragen werden können. Das musste sofort ausprobiert werden!

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Fazit: Ein super Tool, das bereits in der Experimentalversion viel kann, jedoch muss vor allem an der Ausgabe noch viel gemacht werden, bevor man es bequem und sinnvoll nutzen kann. Die Idee ist aber auf jeden Fall spannend und sollte weiter verfolgt werden. Continue reading

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