Keine Leerzeichen in Dateinamen

Es ist etwas heikel, mit Calibre ePUBs zu erstellen. Weniger, weil die ePUBs schlecht wären, sondern eher, weil sie nicht rigide genug sind und daher oft an der technischen Prüfung zur Auslieferung hängenbleiben. Amazon ist da nicht ganz so strickt, aber wenn man über den iBook-Store von Apple ausliefern möchte, kommt man nicht drum herum, manuell nachzubessern.

Hier zwei kleine Hinweise, die schon mal helfen, auf die richtige Spur zu kommen:

1. Immer nur frisch importierte Dateien konvertieren!

Im Verlauf der Nutzung eines Dokuments erstellt Calibre .txt-Dateien, in denen Infos zum Leseverhalten gespeichert werden, z.B. Lesezeichen. Diese .txt-Dateien werden dann in das ePUB übernommen, jedoch nicht in das Manifest der content.opf. Eigentlich sollte das unproblematisch sein, weil sie sich  im Ordner META-INF befinden, der eigentlich nicht manifestiert wird. Daher wird dieser Fehler auch nicht von ePUB-Check angemeckert. Aber die zusätzlichen Dateien können zu Problemen führen.

2. Keine Leerzeichen und Umlaute in Dateinamen verwenden!

Calibre verwendet den Dateinamen der Quelldatei auch zur Benennung interner Dateien. Aus „Mein Musterdokument.doc“ wird daher „Mein Musterdokument_split_000.htm“, Leerzeichen sind jedoch innerhalb der .epub-Datei, genauso wie Umlaute und Sonderzeichen, nicht zulässig! Daher sollte man ganz allgemein auf Leerzeichen und Sonderzeichen in Dateinamen verzichten. So geht man sicher, dass auch alle abgeleiteten Dateien diese Zeichen nicht enthalten.

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